Häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Rechnerliste

Q:

Zu unserem Netzwerk sind einige Rechner neu hinzugekommen. Wie können wir diese in die bereits vorhadene Rechnerliste einfügen?

A:

Erstellen Sie einfach die Rechnerliste noch einmal. Das Programm "merkt", dass bereits eine Rechnerliste vorhanden ist und führt lediglich einen Aktualisierung durch.

 

Auslesen der Daten

Q:

Wir haben das Programm installiert und wollen nun die Rechner inventarisieren. Aber alle Rechner werden als "offline" angezeigt.

A:

Damit die Inventarisierung der Rechner über das Netzwerk funktioniert, muss die Kommunikation mit ihnen über das Netzwerk möglich sein. Sie darf nicht durch eine Firewall oder eine Internet-Schutzsoftware blockiert werden. Weiterhin ist es so, dass die Netzwerkfunktionalität des Rechner auch davon abhängt, ob er zu einer Arbeitsgruppe gehört oder in eine Domäne integriert ist. Was hier zu tun ist, wird ausführlich in der Online-Dokumentation beschrieben.

 

Q:

Wir haben das Programm in unserem Netzwerk, einer Windows 2003 Domäne installiert. Jedoch bekommen wir von unseren Windows XP prof. SP2 Rechnern keine Daten!

A:

Die Firewall von Windows XP SP2 verhindert in ihrer Standardeinstellung das Auslesen der Inventardaten. Wie die Firewall zu konfigurieren ist, wird ausführlich im Manual beschrieben.

 

Q:

Wir betreiben unsere Windows XP SP2 Rechner mit aktiver Firewall. Um diese Rechner inventarisieren zu können, haben wir eine Gruppenrichtlinie laut Manual konfiguriert. Das Programm liefert für diese Rechner trotzdem keine Inventardaten.

A:

Bis die Änderung einer Gruppenrichtlinie "von allein" wirksam wird, kann es bis zu sechs Strunden dauern. Das sofortige Wirksamwerden  man kann erzwingen, indem man lokal das Programm "gpupdate.exe" startet. Falls die Gruppenrichtlinie auch danach noch nicht wirksam ist, ist zu überprüfen, ob die "Default Domain Policy" der Domäne zugewiesen ist.

 

Q:

Im Grossen und Ganzen wird unser Netzwerk problemlos inventarisiert. Aber bei einigen Rechnern funktioniert es nicht und im Protokoll steht "MgmtError. Wir haben bereits kontrolliert, dass das Konto unter dem wir inventarisieren, auf dem Problemrechner Admin-Rechte hat. Was ist hierfür die Ursache?

A:

Dass die Inventarisierung bei einem Rechner nicht funktioniert liegt oft daran, dass auf diesem Rechner das DCOM Protokoll deaktiviert ist. Das Problem wird gelöst indem man im Registryschlüssel  "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Ole" den Wert "EnableDCOM" auf "Y" setzt.

 

Q:

Unser Netzwerk ist als Arbeitsgruppe organisiert. Die Inventarisierung der Windows 2000 Rechner und Server funktioniert einwandfrei. Jedoch werden von den Windows XP prof. SP2 Rechnern keine Daten ausgelesen. Die Firewall haben wir deaktiviert.

A:

Wenn Windows XP Rechner Mitglied einer Arbeitsgruppe sind, ist ihre Netzwerkfunktionalität eingeschränkt. Sie lassen sich erst nach einer manuellen Umkonfiguration inventarisieren. Die erforderlichen Modifikationen werden im Manual beschrieben.

 

Q:

Warum werden nicht alle Monitore inventarisiert?

A:

Monitore werden durch Auswertung ihrer DDC-Informationen inventarisiert (DDC = Display Data Channel). Voraussetzungen dafür sind, dass der Monitor DDC Infos liefert, dass das Monitorkabel diese Information überträgt und dass der Monitor beim Start von Windows eingeschaltet ist. Eine häufige Fehlerursache ist auch das Kabel, wo schlicht die Leitungen fehlen, die die DDC-Signale übertragen.

 

Q:

Auf der Registerseite "Auto Start" werden für unsere Windows XP Rechner mehrere hundert Programme gelistet. Ist das korrekt?

A:

Nein, die Ursache liegt in einer fehlerhaften DLL des Betriebssystems. Das Problem wird gelöst, indem man bei den fraglichen Rechnern im Registryschlüssel "HKEY_USERS\S-1-5-18\Software\Microsoft\Windows \CurrentVersion \Explorer \Shell Folders" im Wert "Startup" den Pfad eines leeren Ordners einträgt.

 

Q:

Wir haben einige Rechner fehlerfrei inventarisiert, aber in der Registerseite "Software" wird nichts angezeigt.

A:

Möglicherweise ist die Software von der Anzeige in der Programmoberfläche ausgeblendet. Über das Menü "Software->Auswählen" wird der entsprechende Konfigurationsdialog aufgerufen.

 

Q:

Wir haben eine Arbeitsgruppe. Aber bei unseren Windows 7 Rechnern werden keine Daten ausgelesen. Die Firewall ist komplett deaktiviert, als Benutzerkonto verwenden wir "Administrator", das auf allen Rechnern das gleiche Passwort besitzt. Was muss man tun?

A:

Standarmässig ist bei Windows 7 und Vista das lokale Administrator Konto deaktiviert. Man muss das Konto aktivieren, denn bei Windows 7 funktioniert das Auslesen der Inventardaten nur mit diesem Konto (die Gruppenzugehörigkeit reicht nicht aus). Bei Vista kann auch ein anderes Administrator-Konto verwendet werden.

 

Auswertung der Daten

Q:

Wir haben einige Rechner erfolgreich inventarisiert und wollen nun die Situation bei den Software-Lizenzen kontrollieren. Die generierte Tabelle ist jedoch leer.

A;

Damit die Lizenzkontrolle Ergebnisse liefert, muss man zuerst manuell die Anzahl der vorhandenen Lizenzen einpflegen. Wie das geschieht, wird ausführlichin der Online Hilfe beschrieben.

 

Q:

Auf unseren Rechnern mit 64-Bit Betriebsystemen haben wir eine Reihe von 32-Bit Programmen installiert. Inventarisiert Smart-Inventory auch diese Software?

A:

Smart-Inventory ermittelt 32-Bit und 64-Bit Software und weist aus, welche Version auf dem jeweiligen Rechner installiert ist.
Im Software-Inventar werden 32-Bit und 64-Bit Versionen der gleichen Software jedoch nicht unterschieden. Smart-Inventory folgt hier der Lizenzierungsstrategie von Microsoft, wo eine Lizenz von z.B. Office 2010 die Installation auf einem 32-Bit oder 64-Bit Rechner ermöglicht.

 

Verschiedenes

Q:

Werden auch Rechner mit Linux oder Unix inventarisiert?

A:

Linux oder Unix Systeme werden inventarisiert, wenn auf ihnen ein SNMP Dämon läuft. Für alle wichtigen Linux-Distributionen sind freie SNMP Pakete verfügbar.

 

Q:

Werden auch virtuelle Maschinen inventarisiert?

A:

Für die Inventarisierung gibt es keinen Unterschied zwischen einem realen und einem virtuellen Rechner. Die virtuelle Maschine muss nur unter einem Betriebssystem laufen, das inventarisiert werden kann.